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St. Anton am Arlberg: was Sie vorher wissen sollten

Wie hoch liegt der Ort, welche Ortsteile hat er, wann beginnt die Saison, wie viel Schnee fällt, und wofür ist St. Anton eigentlich bekannt? Die Antworten, die man vor der Buchung sucht — mit den offiziellen Zahlen und ohne Prospektsprache.

Kurz gesagt

  • Wo: westliches Tirol, Ostseite des Arlbergs, an der Grenze zu Vorarlberg
  • Höhe: 1.304 m im Ort, 2.811 m an der Valluga
  • Bahnhof: im Ort — einer der wenigen großen Skiorte mit eigener Station
  • Ortsteile: Nasserein, Oberdorf, Stadle, Moos und St. Jakob
  • Die Ferienregion: St. Anton, St. Christoph, Pettneu, Schnann, Flirsch und Strengen
  • Saison 2026/27: 2. Dezember 2026 bis 18. April 2027
  • Schnee: im Schnitt neun Meter Naturschnee pro Winter
  • Après-Ski: beginnt nachmittags am Hang, nicht abends im Ort

Wo liegt St. Anton am Arlberg?

Im westlichen Tirol, direkt an der Grenze zu Vorarlberg, auf der Ostseite des Arlbergs — auf 1.304 m. Das „am Arlberg" im Namen ist keine Verzierung: Es unterscheidet den Ort von anderen St. Antons und sagt genau, wo er steht, nämlich am Fuß des Passes, der Tirol von Vorarlberg trennt.

Oben am Pass liegt St. Christoph, auf der anderen Seite Stuben, und weiter über die Flexenstraße Zürs und Lech. Talauswärts, Richtung Landeck, folgen Pettneu, Schnann, Flirsch und Strengen — zusammen mit St. Anton und St. Christoph bilden sie die Ferienregion.

Die Ortsteile — und warum das bei der Buchung zählt

St. Anton ist kein einziger Straßenzug. Zur Ortsmitte kommen Nasserein mit eigener Bahn am östlichen Rand, Oberdorf, Stadle, Moos über dem Ort und St. Jakob. Wo Ihre Unterkunft liegt, entscheidet über den Morgen: Der Weg zum Lift ist aus Nasserein ein anderer als aus St. Jakob, und mit Skischuhen und Skisack im Neuschnee ist der Unterschied kein akademischer.

Wir holen aus allen Ortsteilen ab, auch aus den autofreien Zonen, wo wir am nächsten erlaubten Punkt halten. Wie das im Alltag aussieht, steht auf der Seite Taxi in St. Anton.

Der Bahnhof mitten im Ort

St. Anton gehört zu den wenigen großen Skiorten mit einem eigenen Bahnhof im Ort, an der Arlbergbahn. Das ist der Grund, warum die Bahn hier eine echte Möglichkeit ist und nicht nur eine Zeile in einem Prospekt — und es ist auch der Grund, warum die Nachbarorte anders dastehen: In Lech gibt es keinen Bahnhof, der nächste ist Langen.

Was die Bahn nicht löst, ist die letzte Etappe mit Ausrüstung, und aus Zürich kommen Umstiege dazu. Der ehrliche Vergleich — Bahn, Auto, Bus und privater Transfer — steht in unserem Anreise-Guide.

Saison, Schnee und Höhe

Für den Winter 2026/27 ist die Saison von Ski Arlberg mit 2. Dezember 2026 bis 18. April 2027 angegeben, eröffnet vom Stanton Ski Open vom 4. bis 6. Dezember. Ski Arlberg gibt im Schnitt neun Meter Naturschnee pro Winter an — zusammen mit der Höhe, 1.304 m im Ort und 2.811 m an der Valluga, ist das der Grund für den Ruf als schneesicheres Ziel.

„Im Schnitt" ist kein Versprechen für Ihre Woche. An den Rändern der Saison hängt der Betrieb an den Verhältnissen, und kurz vor der Anreise lohnt der Blick auf die offiziellen Schnee- und Liftinfos.

Wofür St. Anton bekannt ist

Für drei Dinge, und sie hängen zusammen. Erstens für die Größe: Ski Arlberg ist das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, mit 300 km markierten Pisten und über 200 km Tiefschneegelände. Zweitens für sportliches Skifahren — steile Abfahrten, hochalpines Gelände, Freeride. Drittens für ein Après-Ski, das nachmittags am Hang beginnt, nicht abends im Ort. Die offizielle Ferienregion nennt den Ort „die Wiege des alpinen Skisports" — das ist keine Werbezeile, sondern der Grund, warum hier zuerst unterrichtet wurde, was heute überall Skifahren heißt.

Die Pisten, die Sektoren über dem Ort und der Run of Fame stehen ausführlich in unserem Guide zum Skifahren in St. Anton. Die Bars, die Uhrzeiten und der Heimweg im Après-Ski-Guide.

Der Weisse Rausch: wie die Saison endet

Am letzten Tag der Saison, wenn die Lifte am Nachmittag schließen, versammeln sich 555 Teilnehmer am Vallugagrat auf 2.640 m zu einem Massenstart um 17 Uhr. Vor ihnen liegen 7,5 km und 1.320 Höhenmeter hinunter nach St. Anton, auf einer Strecke, die nicht präpariert wird. In der Mitte liegt der „Schmerzberg": rund 150 Höhenmeter, die man mit den Skiern auf der Schulter zu Fuß hinaufgeht.

Man muss nicht mitfahren, um etwas davon zu haben. Es ist der Tag, an dem der ganze Ort auf der Straße steht — und der beste Beleg dafür, wofür St. Anton steht.

Braucht man hier ein Auto?

Nein. Der Ort funktioniert zu Fuß und mit dem Skibus, und was danach kommt, fahren wir: morgens zur Talstation, nachmittags vom Berg, abends ins Restaurant, spät aus den Bars, oder hinüber nach Lech und Zürs, wenn die Busse längst stehen.

Ein Mietwagen bedeutet vor allem eine Rückgabe am Flughafen am Abreisetag. Wer mit Skiausrüstung anreist, kommt mit einem privaten Transfer einfacher an: Wir fahren nach St. Anton am Arlberg von Zürich, Innsbruck, München, Friedrichshafen, Memmingen und St. Gallen–Altenrhein.

In welchem Teil soll man wohnen?

Das ist die Frage, die den Urlaub am meisten verändert — mehr als die Wahl des Hotels. Die Ortsmitte ist die kürzeste Verbindung zu Liften, Lokalen und Bars, und zugleich die lauteste. Nasserein hat eine eigene Bahn am östlichen Rand, also Skizugang ohne die Menge in der Mitte. St. Jakob liegt ruhiger, ein Stück östlich. St. Christoph liegt oben am Pass, klein und direkt am Skigebiet. Und Pettneu gehört zur Ferienregion, liegt aber talauswärts und deutlich ruhiger.

Hotelnamen stehen hier nicht. Wir fahren die Gäste, wir vermieten keine Betten — und eine Empfehlung, für die wir nicht geradestehen können, ist keine Empfehlung.

Von welchem Flughafen kommt man an?

Sechs kommen in Frage, und die Entfernung entscheidet nicht allein. Innsbruck ist mit 100 km der nächste. St. Gallen–Altenrhein liegt bei 110 km, Friedrichshafen bei 140, Memmingen bei 170. Zürich ist mit 200 km weiter, hat aber die meisten internationalen Verbindungen — deshalb ist es für die meisten Gäste aus Übersee und von den Inseln trotzdem der richtige. München liegt bei 230 km.

Für die Heimreise gilt dasselbe in der anderen Richtung — mit einem Unterschied, der zählt: Die Abfahrtszeit legen wir fest, nicht Sie. Wie das läuft, steht auf der Seite Transfer von St. Anton am Arlberg zum Flughafen Zürich.

Und im Sommer?

St. Anton ist nicht nur ein Winterort. Die Ferienregion gibt über 400 km Wanderwege an, dazu Mountainbike-Strecken und Täler wie das Verwall, die im Sommer einen ganz anderen Ort ergeben. Es ist ruhiger als im Winter — für viele genau der Punkt.

Häufige Fragen

Wo liegt St. Anton am Arlberg?

Im westlichen Tirol, an der Grenze zu Vorarlberg, auf der Ostseite des Arlbergs. St. Christoph liegt oben am Pass, Stuben auf der anderen Seite, und talauswärts folgen Pettneu, Schnann, Flirsch und Strengen.

Wie hoch liegt St. Anton?

Der Ort liegt auf 1.304 m. Das Skigebiet reicht bis 2.811 m an der Valluga.

Hat St. Anton einen Bahnhof?

Ja, mitten im Ort — das ist ungewöhnlich für einen großen Skiort. Deshalb ist die Bahn hier eine echte Möglichkeit und nicht nur eine Theorie. Aus Zürich fährt man allerdings mit Umstiegen; wie sich das mit Skigepäck anfühlt, steht in unserem Anreise-Guide.

Welche Ortsteile hat St. Anton?

Nasserein, Oberdorf, Stadle, Moos und St. Jakob, dazu die Ortsmitte. Für die Buchung ist das wichtiger, als es klingt: Der Weg zum Lift ist aus Nasserein ein anderer als aus St. Jakob. Wir holen aus allen ab.

Wann ist die Skisaison 2026/27?

Für Ski Arlberg ist sie mit 2. Dezember 2026 bis 18. April 2027 angegeben. Den Auftakt macht das Stanton Ski Open vom 4. bis 6. Dezember 2026.

Wie schneesicher ist St. Anton?

Ski Arlberg gibt im Schnitt neun Meter Naturschnee pro Winter an. Höhe und hochalpine Lage sind der Grund für den Ruf — von Winter zu Winter schwankt es trotzdem, und kurz vor der Anreise lohnt ein Blick auf die offiziellen Schnee- und Liftinfos.

Ist St. Anton familienfreundlich?

Es gibt Skischulen, Unterricht vom ersten Schwung an und auf demselben Pass auch sanftere Hänge. Bekannt ist der Ort aber für sportliches Skifahren und für ein sehr lebhaftes Après-Ski, das nachmittags am Hang beginnt. Beides steht nebeneinander — welcher Teil Ihr Urlaub wird, entscheiden Sie.

Was ist Der Weisse Rausch?

Das Rennen, das die Saison beendet: 555 Teilnehmer starten gemeinsam am Vallugagrat auf 2.640 m, 7,5 km und 1.320 Höhenmeter hinunter nach St. Anton, Start um 17 Uhr. Unterwegs liegt der „Schmerzberg" — rund 150 Höhenmeter, die man mit den Skiern auf der Schulter zu Fuß hinaufgeht.

Wie ist das Après-Ski in St. Anton?

Es beginnt am Nachmittag oben am Hang und endet im Ort. Die bekanntesten Adressen liegen im Moos-Gebiet über dem Ort. Wie der Weg nach unten wirklich abläuft — und wie Sie heimkommen —, steht in unserem Après-Ski-Guide.

Welche Orte gehören zur Ferienregion?

St. Anton am Arlberg, St. Christoph, Pettneu am Arlberg, Schnann, Flirsch und Strengen. Zum Skigebiet Ski Arlberg kommen Stuben, Lech, Oberlech, Zürs, Warth und Schröcken dazu.

Braucht man in St. Anton ein Auto?

Nein. Der Ort ist zu Fuß und mit Skibus gut zu bewältigen, und was danach kommt — spät abends, mit Ausrüstung, in den Nachbarort — fahren wir. Ein Mietwagen bedeutet vor allem eine Rückgabe am Flughafen am Abreisetag.

Wie komme ich nach St. Anton?

Mit der Bahn bis in den Ort, mit dem Auto über die S16 oder mit einem privaten Transfer von einem der sechs Flughäfen der Region. Zürich hat die meisten internationalen Verbindungen, Innsbruck ist der nächste.

Was hier nicht steht, weil wir es nicht behaupten wollen: Hotelempfehlungen und Restaurantlisten. Fragen Sie den Fahrer — er isst hier. Weiter geht es im Guide zum Skifahren, im Après-Ski-Guide und im Anreise-Guide.

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